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FITNESS VERBESSERN in 4 Schritten

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Mit diesen 4 Schritten können Sie schnell Ihre Fitness verbessern und sich in Topform bringen. Die körperliche Fitness wird von vier Faktoren beeinflusst: Training, Ernährung, Erholung und dem vierten, meist unterschätzten Faktor: Mentales Training.

Das klassische 3-Faktoren-Modell körperlicher Fitness

Christian Kierdorf Klassisches 3 Faktorenmodell

Das klassische 3-Faktoren-Modell körperlicher Leistungsfähigkeit

Immer wieder weisen Wissenschaftler, Trainer und Autoren darauf hin, dass eine Verbesserung der Fitness nicht nur vom Einfluss des Trainings abhängig ist. Ohne ausreichend Schlaf und die richtige Ernährung, werden die Erfolge spärlich bleiben.

Häufig streiten sich die Experten darum, welcher Faktor der wichtigste ist. Ist die Ernährung wichtiger, als das Training? Schließlich muss man sich über 12 Stunden am Tag, während man wach ist, mit der Nahrungsaufnahme beschäftigen. Mit Training nur ca. 1 bis 2 Stunden täglich.

An dieser Stelle soll die Rangfolge der drei klassischen Faktoren nicht diskutiert werden. Sie sind alle wichtig, um den Körper in Form zu bringen.An dieser Stelle soll vielmehr darauf hingewiesen werden, dass ein vierter, noch viel wichtigeren Faktor, in den meisten Modellen fehlt: Das mentale Training bzw. die Motivation.

Die meisten Experten, Autoren und Trainer gehen einfach davon aus, dass die Leser, Kunden und Schüler bereits eine entsprechend motivierte Einstellung zur Verbesserung der körperlichen Fitness haben. Sonst würde man sich schließlich nicht mit deren Themen beschäftigen.

Das ist zwar grundsätzlich richtig. Jemand, der überhaupt kein Verlangen nach der Verbesserung von körperlicher Fitness und sportlicher Leistungsfähigkeit hat, beschäftigt sich auch nicht mit diesen Themen. Doch selbst die Personen, die sich mit den Themen Training, Ernährung und Erholung beschäftigen, haben unterschiedliche Motivationsgrundlagen und deshalb eine andere mentale Einstellung.

Mentales Training – Das Training der Spitzensportler

Auf den höchsten sportlichen Niveaus sprechen Spitzensportler immer wieder davon, dass allein die mentale Einstellung über Sieg und Niederlage entscheiden. Alle Profisportler haben auf Ihrem Niveau ein Höchstmaß an körperlicher Fitness erreicht. Das ist nur der Fall, weil sie sich aufgrund ihrer mentalen Einstellung dazu gebracht haben, ihr Training regelmäßig wahrzunehmen, die Ernährung diszipliniert einzuhalten und sich genügend Erholung zu holen.

Sie stellen sich Spitzensportler wahrscheinlich immer in Aktion vor. Ein Bodybuilder hebt Gewichte und übt seine Posen vor dem Spiegel. Roger Federer, der Tennisspieler mit den meisten Turniersiegen aller Zeiten, übt Vorhand, Rückhand und Aufschlag auf dem Platz. Lionel Messi, Weltfußballer 2009, 2010, 2011 und 2012, übt Freistöße und trainiert Passspiele mit seinen Mannschaftskollegen. Aber was passiert außerhalb des sportlichen Trainings? Meinen Sie wirklich, diese Profis schalten dann völlig vom Sport ab?

Das 4-Faktoren-Modell für maximale körperliche Leistungsfähigkeit

Christian Kierdorf 4 Faktoren körperlicher Fitness

Das 4-Faktoren-Modell für maximale körperliche Leistungsfähigkeit

Stellen Sie sich ein neues Bild vor. Wie Ihr sportliches Idol vor dem Schlafen gehen im Bett liegt und die Augen schließt. Was meinen Sie, geht Ihrem Idol jetzt durch den Kopf? Erraten: Sport, Training, Ernährung, Erholung und gegebenenfalls Taktik. Vielleicht kennen Sie diese Situation sogar, dass Ihr Unterbewusstsein sich Nachts vor dem Schlafen gehen noch schwer mit diesen Dingen beschäftigt.

Erfolgreiche Sportler haben Ihre Ziele ständig präsent. Nicht nur abends vor dem zu Bett gehen, sondern jederzeit. Spitzensportler legen sogar separate Trainingseinheiten ein, die sich nur mit „mentalem Training“ beschäftigen. Siehe Tiger Woods, der beste Golfspieler aller Zeiten, der seinen Mental-Coach sogar mit auf den Golfplatz nimmt, wenn er ein Turnier spielt: „Tiger Woods, der erfolgreichste Golfspieler aller Zeiten, ist gleichzeitig einer der stärksten. Er begann frühzeitig mit mentalem Training und perfektionierte damit seine Technik. Sein Mental Coach begleitete ihn sogar als Caddie auf der Tour“ (Frank in Sauerland, 2013; S. 76).

If your mind starts to wander so will your performance. Keep your eyes centered on the target and your mind set on the task at hand. Focus on the process and let go of the outcome.

Arnold Schwarzenegger in Gießing, 2009; S. 156

Natürlich ist mentales Training vor allem wichtig für Sportler, die sich in Wettkämpfen messen und dort wichtige Entscheidungen treffen müssen, die über Sieg und Niederlage entscheiden können. Doch auch, wenn es um die Verbesserung des konditionellen Zustandes geht, ist die Motivation eminent wichtig. Nahezu täglich bekomme ich von Personen, die mich vor allem als Trainer wahrnehmen, zu hören: „Ja ich müsste auch mal wieder Sport machen. Aber ich habe einfach keine Zeit.“

Die Aussage „Keine Zeit“ ist kein Argument – denn jedem Menschen steht dies selbe Menge an Zeit zur Verfügung. Ein Tag hat 24 Stunden. Das wird sich nicht ändern, egal in welchem Land man lebt. Jeder Mensch muss schauen, wie er diese 24 Stunden füllen möchte. Jeder Mensch trifft diese Entscheidung für sich selbst. Viele Personen entscheiden sich dafür, die Schwerpunkt auf andere Dinge als Sport zu legen. Das ist in Ordnung, sie werden Ihre Gründe dafür haben. Die Verantwortung aber auf die Zeit, eine internationale physikalische Größenordnung zu schieben, ist eine Ausrede.

Den Körper in Bestform zu bringen beginnt im Kopf! Sie müssen die Entscheidung treffen, sich Zeit für die körperliche Aktivität zu nehmen, diszipliniert zu sein, um die richtigen Nahrungsmittel zu essen und den Tag optimal zu planen, dass genügend Erholung für den Körper zur Verfügung steht.

Fazit

Letztendlich ist es natürlich entscheidend, dass alle Faktoren, die die körperliche Leistungsfähigkeit beeinflussen,auch in die Tat umgesetzt werden. Wer nicht trainiert, kann sich perfekt ernähren, wird seine Leistung aber nicht steigern. Wer hart trainiert aber täglich Kuchen, Pizza und Cola verzehrt, wird ebenfalls auf der Strecke bleiben. Und nur vom Sport denken, anstatt ihn auch zu machen, lässt auch keine Ergebnisse gedeihen.

Dennoch ist sportlicher Erfolg erheblich abhängig von der mentalen Einstellung. Nur, wer sich auf die drei Faktoren Training, Ernährung und Erholung konzentriert, ist in der Lage, diese auch sauber umzusetzen. Das bedeutet, die mentale Einstellung geht der praktischen Umsetzung immer voraus und ist deshalb von noch größerer Bedeutung.

Referenzen

Bilder: © Christian Kierdorf
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